Sinnlose Ampel

Eine erkennbar vollkommen sinnlose Ampel

Diese Fußgängerampel an der Fössestraße ist ein guter Kandidat für die sinnloseste automatische Verkehrsregelung der Welt. In mechanischem Takt fordert sie Fußgänger und Radfahrer mit rotem Lichte dazu auf, auf das grüne Licht zu warten — nur, damit die Autos aus einer nahezu immer abgeschlossenen Ausfahrt eines nichtöffentlichen Parkplatzes herausfahren können. Manchmal, wenn ich diesen sicherlich nicht billigen Dummfug sehe, frage ich mich ja, ob es sich um ein Werk der in Hannover so beliebten Straßenkunst handelt. Denn zur Unterscheidung eines solchen Kunstwerkes von herumliegenden Schrottteilen gibt es eine einfache Faustregel: „Es ist nicht nützlich. Es ist nicht schön. Ich verstehe es nicht. Es muss sich um Kunst handeln.“  ;-)

Aber vermutlich handelt es sich schlicht um eine dieser Realsatiren, die immer wieder einmal dort entstehen, wo Mitarbeiter einer Verwaltung fern jeglicher Realität vor einem Stapel Akten sitzen und ihre Entscheidungen treffen.

3 Kommentare zu Sinnlose Ampel

  1. hake | 16. Mai 2009, 22:48 Uhr

    NA ENDLICH :)
    Das denk ich mir jeden morgen auf dem Weg zur Arbeit, WAS ZUM GEIER IS DAS FÜR EINE AMPEL…

  2. Der Lindener Löwe » Blog Archiv » Lindenspiegel im Wandel | 4. Februar 2010, 22:11 Uhr

    […] Hmm… […] und eindeutige Verteilung von Verantwortlichkeiten, spielt die Gegenüberstellung der tatsächlichen Kriminalitätslage mit der vorhandenen subjektiven Kriminalitätsfurcht der BürgerInnen eine große Rolle. […]

  3. Das bloggende Hannover » Blog Archiv » Monatsrückblick Oktober 2010 | 1. Oktober 2010, 18:34 Uhr

    […] Neu wird übrigens auch die Programmierung der Ampel-Anlagen in der Innenstadt, weil man vergessen hat, dass mehr Leute zu Fuß kommen, wenn man in diesem Ernst-August-Scheusal plötzlich einkaufen kann. Vielleicht braucht man dann auch nicht mehr eine Dreiviertelstunde, um ums Steintor zu kommen. Na, wer achtet schon auf idiotische Ampeln. […]

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