<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress/" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Ich kotze in die Zeitung</title>
	<link>http://lindenloewe.de/2009/06/04/ich-kotze-in-die-zeitung/</link>
	<description>Zahm kann ja jeder</description>
	<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 13:21:11 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=</generator>
		<item>
		<title>Von: Der Lindener Löwe &#187; Blog Archiv &#187; Lindenspiegel im Wandel</title>
		<link>http://lindenloewe.de/2009/06/04/ich-kotze-in-die-zeitung/#comment-1389</link>
		<dc:creator>Der Lindener Löwe &#187; Blog Archiv &#187; Lindenspiegel im Wandel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 20:56:40 +0000</pubDate>
		<guid>http://lindenloewe.de/2009/06/04/ich-kotze-in-die-zeitung/#comment-1389</guid>
		<description>[...] f&#252;r Vorfeldma&#223;nahmen zum weiteren menschlichen R&#252;ckbau Lindens, so dass ich fast in die Zeitung gekotzt h&#228;tte. &#220;berschrieben war der als studentische Umfrage verpackte Schei&#223; mit dem Titel [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] f&#252;r Vorfeldma&#223;nahmen zum weiteren menschlichen R&#252;ckbau Lindens, so dass ich fast in die Zeitung gekotzt h&#228;tte. &#220;berschrieben war der als studentische Umfrage verpackte Schei&#223; mit dem Titel [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Der Lindener Löwe &#187; Blog Archiv &#187; Vom Rein, Raus und vom Schmuck</title>
		<link>http://lindenloewe.de/2009/06/04/ich-kotze-in-die-zeitung/#comment-199</link>
		<dc:creator>Der Lindener Löwe &#187; Blog Archiv &#187; Vom Rein, Raus und vom Schmuck</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 02:09:10 +0000</pubDate>
		<guid>http://lindenloewe.de/2009/06/04/ich-kotze-in-die-zeitung/#comment-199</guid>
		<description>[...] &#8212; und scheinbar doch nicht zum Zuge kommen. So ein Zeitgenosse, der mich &#252;ber meinen &#8220;Wohnstandort&#8221; im &#8220;st&#228;dtischen Quartier&#8221; Linden und seinem Image ausbefragen wollte, ist mir jedenfalls nicht &#252;bern Weg gelaufen. Daf&#252;r habe ich jede [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] &#8212; und scheinbar doch nicht zum Zuge kommen. So ein Zeitgenosse, der mich &#252;ber meinen &#8220;Wohnstandort&#8221; im &#8220;st&#228;dtischen Quartier&#8221; Linden und seinem Image ausbefragen wollte, ist mir jedenfalls nicht &#252;bern Weg gelaufen. Daf&#252;r habe ich jede [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kurt vom Deisterplatz</title>
		<link>http://lindenloewe.de/2009/06/04/ich-kotze-in-die-zeitung/#comment-157</link>
		<dc:creator>Kurt vom Deisterplatz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 01:10:10 +0000</pubDate>
		<guid>http://lindenloewe.de/2009/06/04/ich-kotze-in-die-zeitung/#comment-157</guid>
		<description>Aber ein fr&#246;hlicher Gru&#223; zur&#252;ck, Nicolas!

Ist schon seltsam, wenn man Rabulistik und Rhetorik richtigstellt (lies den Lindenspiegel!), denn wird einem daf&#252;r "martialische Rhetorik" vorgehalten. Ich hoffe, dass das jeder Leser hier richtig zu deuten verstehen wird. Auch das h&#252;bsche W&#246;rtlein von der "Weltverschw&#246;rung" ist keineswegs dem kommentierten Artikel entnommen, der auch gar nicht so weltweit denkt, trotz Carlyle in unserer tristen Betonburg zwischen Ihme und Blumenauer Stra&#223;e. Wo hier die "Rhetorik" liegt, und welche Absichten sie verfolgt, das wird durch blo&#223;es Hinschauen offenbar. ;-)

Der Begriff "Wirtschaftgeographie" wurde von mir ebenfalls nicht im Zusammenhang mit der gegenw&#228;rtigen &lt;em&gt;Verbrecherwirtschaft&lt;/em&gt; gebracht, die jeder Sehende und H&#246;rende jeden Tag miterleiden darf, wenn er sieht, wie gewisses lichtscheues Gesindel von Journaille und Glotze hofiert wird. Meine Ansichten sind keineswegs so schwarz-wei&#223;. Aber ich bin geb&#252;rtig Lindens genug, um zu wissen, was gewisse Begl&#252;ckungsideen in der Vergangenheit f&#252;r die davon betroffenen Menschen bedeutet haben (&#252;brigens nicht nur in Linden), und ich kann daraus hochrechnen, wie so etwas in Zukunft aussehen wird. Daf&#252;r bedarf es nur der minimalen mentalen Bef&#228;higung, Analogien zu erkennen. Das betrifft weniger irgendwelche multinationalen Unternehmen (obwohl, da war doch was... Carlyle...), sondern mehr die m&#246;gliche gezielte Wertsch&#246;pfung durch Edelrenovierung der jetzt noch erschwinglichen Mietwohnungen und ihr anschlie&#223;ender Verkauf als Eigentumswohnung (in einem "st&#228;dtisches Quartier" mit h&#252;bschem "alternativem Image") an beg&#252;tertere Zeitgenossen, als es die meisten derzeitigen Lindener sind. Schon dieses Gilde-Carré und das sich darin teilweise wie Herrenmensch auff&#252;hrende Pack Neulindener Gesindel ist &#252;bel. (Teilweise, wohl gemerkt!)

Der Begriff "st&#228;disches Quartier" entspricht &#252;brigens nicht Linden und der darin &#252;blichen Sprache und Betrachtungsweise, sondern vielmehr der Denkungsweise jener Zeitgenossen, deren Streben recht unabh&#228;ngig von den davon betroffenen "Quartieren" unverhohlen auf kalte Verwirtschaftung aus ist. Wenn ich mich mit Lindenern unterhalte, quellen derart d&#252;mmliche Bullshit-Worte aus den Wirtschaftswisschenschaften niemals aus ihrem Munde. Warum wohl? Synonyme W&#246;rter sind keineswegs W&#246;rter von gleicher &lt;em&gt;Farbe&lt;/em&gt;, und die Sprache des heutigen Allverkaufswesens gef&#228;llt sich vor allem im verlogenen Anschein der Sachlichkeit. Wenn es wirklich das Ziel der Untersuchung ist, dem Selbstbild der Lindener nachzusp&#252;ren, sollte vielleicht im Vorfelde erstmal die Sprache der Lindener gesprochen werden und nicht dieser aufgebl&#228;hte Blah. Den kennen wir von Betr&#252;gern aller Art seit der versuchten, so genannten "Sanierung" von Linden-Nord, deren Mahnmale heute noch zum Kotzen reizen. Alles weitere zu diesem Thema kannst du von Menschen erfahren, die Linden ihre Heimat nennen -- aber bestimmt nicht aus dem Fragebogen irgendwelcher "Wisschenschaftler", zu deren Schergen du dich gemacht hast.

Sollte die wirkliche Intention der "Umfrage" wirklich eine andere sein, so wende dich mit deiner Kritik bitte an den Lindenspiegel, denn der hat dann diesen in seiner haneb&#252;chenen Unverst&#228;ndlichkeit recht eindeutig zu verstehenden Sprachmist verzapft, den ich hier ein bisschen (und keineswegs ausreichend) gefleddert habe. Weitere Quellen zu dem Schiet gibt es nicht, und da der gew&#228;hlte Soziolekt des Artikels keineswegs der im Lindenspiegel &#252;blichen Sprache entspricht, bin ich mir beinahe sicher, dass er deiner und deinesgleichen Sprache entspricht. Kein Wunder, dass du in diesem gebildeten Hochmut so gut Lachen &#252;ber die Opfer deines Tuns hast.

Sei aber lieber froh, wenn du &lt;em&gt;mir&lt;/em&gt; am kommenden Montag nicht am Marktplatz begegnest. (Nein, ich werde dich und deinesgleichen nicht suchen, denn so etwas f&#252;ge ich meinem Dasein nicht freiwillig hinzu.) Was habe ich &lt;em&gt;dir&lt;/em&gt; nur getan, damit du mithilfst, meine Heimat weiter zu zerst&#246;ren? Und was haben die anderen betroffenen Menschen &lt;em&gt;dir&lt;/em&gt; getan? Deine &#196;chtung ist ja schon gut in flotter Widerspiegelung meines Textes ausgedr&#252;ckt, aber die merkt man dir auch so ganz gut an.

Jene, die auf dem Hintergrund der wahrscheinlich vorgezeichneten Ergebnisse dieser Umfrage nach Linden kommen wollen, sind zumindest mir nicht willkommen. Und ich kenne mehr als nur eine Handvoll Leute, denen das ganz genau so geht, auch ohne dass sie diesen Artikel gelesen h&#228;tten. Einen Stadtteil List (oder nennst du das auch ein "Quartier") gibt es schon in Hannover, so eine Vertreibung brauchen wir nicht nochmal in Linden. 
 
(Wenn dir das "Du" nicht gef&#228;llt, sorry. Ich meine es nicht abwertend. Was dich abwertet, ist das, was du tust. Dem habe ich nichts mehr hinzuzutun.)

Das grimmige Kuddelchen beim mauzenden L&#246;wen. ;-)
(Das wei&#223;, wof&#252;r es sich zu k&#228;mpfen lohnt.)

PS: Wei&#223;t du &#252;brigens, was der Unterschied zwischen dem zehntausendfach in die Briefk&#228;sten verklappten Lindenspiegel und dieser v&#246;llig unbedeutenden Website hier ist? Er ist, dass man hier seinen widersprechenen Senf zum Geschriebenen geben kann. Daf&#252;r wird hier aber unser Geschreibsel auch niemanden aufgedr&#228;ngt und ist garantiert nicht k&#228;uflich. Wer lesen kann, der lese!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber ein fr&#246;hlicher Gru&#223; zur&#252;ck, Nicolas!</p>
<p>Ist schon seltsam, wenn man Rabulistik und Rhetorik richtigstellt (lies den Lindenspiegel!), denn wird einem daf&#252;r &#8220;martialische Rhetorik&#8221; vorgehalten. Ich hoffe, dass das jeder Leser hier richtig zu deuten verstehen wird. Auch das h&#252;bsche W&#246;rtlein von der &#8220;Weltverschw&#246;rung&#8221; ist keineswegs dem kommentierten Artikel entnommen, der auch gar nicht so weltweit denkt, trotz Carlyle in unserer tristen Betonburg zwischen Ihme und Blumenauer Stra&#223;e. Wo hier die &#8220;Rhetorik&#8221; liegt, und welche Absichten sie verfolgt, das wird durch blo&#223;es Hinschauen offenbar. <img src='http://lindenloewe.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Der Begriff &#8220;Wirtschaftgeographie&#8221; wurde von mir ebenfalls nicht im Zusammenhang mit der gegenw&#228;rtigen <em>Verbrecherwirtschaft</em> gebracht, die jeder Sehende und H&#246;rende jeden Tag miterleiden darf, wenn er sieht, wie gewisses lichtscheues Gesindel von Journaille und Glotze hofiert wird. Meine Ansichten sind keineswegs so schwarz-wei&#223;. Aber ich bin geb&#252;rtig Lindens genug, um zu wissen, was gewisse Begl&#252;ckungsideen in der Vergangenheit f&#252;r die davon betroffenen Menschen bedeutet haben (&#252;brigens nicht nur in Linden), und ich kann daraus hochrechnen, wie so etwas in Zukunft aussehen wird. Daf&#252;r bedarf es nur der minimalen mentalen Bef&#228;higung, Analogien zu erkennen. Das betrifft weniger irgendwelche multinationalen Unternehmen (obwohl, da war doch was&#8230; Carlyle&#8230;), sondern mehr die m&#246;gliche gezielte Wertsch&#246;pfung durch Edelrenovierung der jetzt noch erschwinglichen Mietwohnungen und ihr anschlie&#223;ender Verkauf als Eigentumswohnung (in einem &#8220;st&#228;dtisches Quartier&#8221; mit h&#252;bschem &#8220;alternativem Image&#8221;) an beg&#252;tertere Zeitgenossen, als es die meisten derzeitigen Lindener sind. Schon dieses Gilde-Carré und das sich darin teilweise wie Herrenmensch auff&#252;hrende Pack Neulindener Gesindel ist &#252;bel. (Teilweise, wohl gemerkt!)</p>
<p>Der Begriff &#8220;st&#228;disches Quartier&#8221; entspricht &#252;brigens nicht Linden und der darin &#252;blichen Sprache und Betrachtungsweise, sondern vielmehr der Denkungsweise jener Zeitgenossen, deren Streben recht unabh&#228;ngig von den davon betroffenen &#8220;Quartieren&#8221; unverhohlen auf kalte Verwirtschaftung aus ist. Wenn ich mich mit Lindenern unterhalte, quellen derart d&#252;mmliche Bullshit-Worte aus den Wirtschaftswisschenschaften niemals aus ihrem Munde. Warum wohl? Synonyme W&#246;rter sind keineswegs W&#246;rter von gleicher <em>Farbe</em>, und die Sprache des heutigen Allverkaufswesens gef&#228;llt sich vor allem im verlogenen Anschein der Sachlichkeit. Wenn es wirklich das Ziel der Untersuchung ist, dem Selbstbild der Lindener nachzusp&#252;ren, sollte vielleicht im Vorfelde erstmal die Sprache der Lindener gesprochen werden und nicht dieser aufgebl&#228;hte Blah. Den kennen wir von Betr&#252;gern aller Art seit der versuchten, so genannten &#8220;Sanierung&#8221; von Linden-Nord, deren Mahnmale heute noch zum Kotzen reizen. Alles weitere zu diesem Thema kannst du von Menschen erfahren, die Linden ihre Heimat nennen &#8212; aber bestimmt nicht aus dem Fragebogen irgendwelcher &#8220;Wisschenschaftler&#8221;, zu deren Schergen du dich gemacht hast.</p>
<p>Sollte die wirkliche Intention der &#8220;Umfrage&#8221; wirklich eine andere sein, so wende dich mit deiner Kritik bitte an den Lindenspiegel, denn der hat dann diesen in seiner haneb&#252;chenen Unverst&#228;ndlichkeit recht eindeutig zu verstehenden Sprachmist verzapft, den ich hier ein bisschen (und keineswegs ausreichend) gefleddert habe. Weitere Quellen zu dem Schiet gibt es nicht, und da der gew&#228;hlte Soziolekt des Artikels keineswegs der im Lindenspiegel &#252;blichen Sprache entspricht, bin ich mir beinahe sicher, dass er deiner und deinesgleichen Sprache entspricht. Kein Wunder, dass du in diesem gebildeten Hochmut so gut Lachen &#252;ber die Opfer deines Tuns hast.</p>
<p>Sei aber lieber froh, wenn du <em>mir</em> am kommenden Montag nicht am Marktplatz begegnest. (Nein, ich werde dich und deinesgleichen nicht suchen, denn so etwas f&#252;ge ich meinem Dasein nicht freiwillig hinzu.) Was habe ich <em>dir</em> nur getan, damit du mithilfst, meine Heimat weiter zu zerst&#246;ren? Und was haben die anderen betroffenen Menschen <em>dir</em> getan? Deine &#196;chtung ist ja schon gut in flotter Widerspiegelung meines Textes ausgedr&#252;ckt, aber die merkt man dir auch so ganz gut an.</p>
<p>Jene, die auf dem Hintergrund der wahrscheinlich vorgezeichneten Ergebnisse dieser Umfrage nach Linden kommen wollen, sind zumindest mir nicht willkommen. Und ich kenne mehr als nur eine Handvoll Leute, denen das ganz genau so geht, auch ohne dass sie diesen Artikel gelesen h&#228;tten. Einen Stadtteil List (oder nennst du das auch ein &#8220;Quartier&#8221;) gibt es schon in Hannover, so eine Vertreibung brauchen wir nicht nochmal in Linden. </p>
<p>(Wenn dir das &#8220;Du&#8221; nicht gef&#228;llt, sorry. Ich meine es nicht abwertend. Was dich abwertet, ist das, was du tust. Dem habe ich nichts mehr hinzuzutun.)</p>
<p>Das grimmige Kuddelchen beim mauzenden L&#246;wen. <img src='http://lindenloewe.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
(Das wei&#223;, wof&#252;r es sich zu k&#228;mpfen lohnt.)</p>
<p>PS: Wei&#223;t du &#252;brigens, was der Unterschied zwischen dem zehntausendfach in die Briefk&#228;sten verklappten Lindenspiegel und dieser v&#246;llig unbedeutenden Website hier ist? Er ist, dass man hier seinen widersprechenen Senf zum Geschriebenen geben kann. Daf&#252;r wird hier aber unser Geschreibsel auch niemanden aufgedr&#228;ngt und ist garantiert nicht k&#228;uflich. Wer lesen kann, der lese!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Nicolas</title>
		<link>http://lindenloewe.de/2009/06/04/ich-kotze-in-die-zeitung/#comment-156</link>
		<dc:creator>Nicolas</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 16:01:55 +0000</pubDate>
		<guid>http://lindenloewe.de/2009/06/04/ich-kotze-in-die-zeitung/#comment-156</guid>
		<description>Auf diesen Sumpf martialischer Rhetorik vom heraufbeschworenen „neoliberalen Schreckgespenst“, dessen Weltverschw&#246;rung die brave, arbeitende Bev&#246;lkerung  und damit einhergehend die Identit&#228;t eines ganzen Stadtteil zu verschlingen versucht, m&#246;chte ich gar nicht weiter eingehen. Wo keine Argumente angef&#252;hrt werden, lassen sich auch keine entkr&#228;ften. Wie bequem.
 
Wer sich an dem Begriff der Wirtschaftsgeographie (Uuuuh, Wirtschaft! B&#246;se!)  als angeblichem Agenten korrupter Manager und marode vor sich hinspekulierender Banken aufh&#228;ngt (und dabei noch den gleichberechtigt angef&#252;hrten Bereich der Kulturgeographie l&#228;ssig unterschl&#228;gt, unter dessen Schirmherrschaft das Projekt eigentlich l&#228;uft), dem sei diese Weltsicht geg&#246;nnt und der mag sich getrost weiterhin seine Ansichten aus schwarz-wei&#223; gef&#228;rbten Baukl&#246;tzchen zusammenstecken. 

W&#228;hrend ich munter vor mich hingrinsend die von den nach Linden dr&#228;ngenden multinationalen Unternehmen an mich &#252;berwiesenen Millionen z&#228;hle und dem Baf&#246;g-Amt ein f&#252;r alle Mal ein herzliches Lebewohl entbiete, m&#246;chte ich aber zumindest einige Dinge loswerden, die mir seit ich diesen Artikel geschickt bekommen habe wirklich auf der Seele brennen und ein Ventil suchen.

Mag der Begriff „st&#228;dtisches Quartier“ vielleicht noch in weitem Ma&#223;e dem von Linden als „ausgewachsenes Stadtviertel“  entsprechen, ist der neudeutsch (leider?) etablierte Begriff des „Image“ als subjektiv entstandene Einstellung zu einem Sachverhalt sicherlich nicht als reiner Auswuchs des betriebswirtschaftlichen Marketings zu verstehen. Und mag dem patriotisch motivierten Alt-Lindener auch der Begriff der „Heimat“ eher zusagen als der des emotionslosen Wohnstandortes, so muss doch Erw&#228;hnung finden, dass diese Begriffe sachlogisch einfach nicht synonym sind und in seri&#246;ser Wissenschaft auch nicht so verwendet werden k&#246;nnen. Kurz gesagt: Nicht jeder, der in Linden wohnt, w&#252;rde Linden auch seine Heimat nennen. Und so sch&#246;n Linden auch sein mag, ist es doch vielleicht etwas optimistisch, anzunehmen, dass jeder, der in Linden sein Dach &#252;ber dem Kopf besitzt, hier auch seine Heimat gefunden hat. Diesem Selbstbild der Lindener nachzusp&#252;ren ist &#252;brigens erkl&#228;rtes Ziel der Untersuchung.

Die R&#252;ckschl&#252;sse, die hier aus teilweise borniert (und wie es scheint sogar b&#246;swillig) &#252;berinterpretierten und teilweise einfach falsch verstandenen Begrifflichkeiten kolportiert werden, sind im besten Falle zum Lachen, im schlimmsten Falle haarstr&#228;ubend.

Ich denke, dass Linden von unserem studentischen Projekt profitieren kann und bin sicher, dass diese Untersuchung f&#252;r alle Beteiligten objektiv und fair vonstatten geht. Immerhin sind einige der Involvierten selbst bekennende Lindener oder halten sich zumindest gerne in Faust und co auf. Als rein studentisches Projekt flie&#223;en uns auch sicherlich keine Milliardenbetr&#228;ge zu. (nichtmal ein m&#252;der Hunderter vom Institut, was das betrifft…) W&#252;tender und durch nichts als wild um sich schlagende Polemik untermauerter Bullshit, meine Kommilitonen, Lehrk&#246;rper und ich w&#252;rden damit „alles Lebende verachtend“ gleich neben Dschingis Khan eingereiht den Untergang des Abendlandes (oder wenigstens den Lindens) einl&#228;uten, tangieren jedoch schon wirklich die Grenze zur Frechheit. 

Hier kann man wirklich nur noch kopfsch&#252;ttelnd die Worte aufgreifen:

Alle &#196;chtung!

…und zwei Euro in die Wortspielkasse.

Um hier kein falsches Bild entstehen zu lassen m&#246;chte ich auch erw&#228;hnen, dass die Umfrage nach meinen Erfahrungen bisher ausnehmend positiv und neugierig aufgenommen wird, wof&#252;r ich mich im  bereits jetzt herzlich bedanke.

Als Schlusswort m&#246;chte ich den galligen Knut gerne dazu einladen, einen Fragebogen anzuschauen und vielleicht sogar auszuf&#252;llen, um zu einem weniger vorurteilsbeladenem Urteil zu kommen oder einfach in Ruhe ein wenig mehr &#252;ber die Hintergr&#252;nde des Projekts zu erfahren. Mich pers&#246;nlich wird man am kommenden Montag Nachmittag am Lindener Marktplatz antreffen. 

Mit besten Gr&#252;&#223;en an alle Lindener da drau&#223;en (und alle, die es werden wollen),
Nicolas</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auf diesen Sumpf martialischer Rhetorik vom heraufbeschworenen „neoliberalen Schreckgespenst“, dessen Weltverschw&#246;rung die brave, arbeitende Bev&#246;lkerung  und damit einhergehend die Identit&#228;t eines ganzen Stadtteil zu verschlingen versucht, m&#246;chte ich gar nicht weiter eingehen. Wo keine Argumente angef&#252;hrt werden, lassen sich auch keine entkr&#228;ften. Wie bequem.</p>
<p>Wer sich an dem Begriff der Wirtschaftsgeographie (Uuuuh, Wirtschaft! B&#246;se!)  als angeblichem Agenten korrupter Manager und marode vor sich hinspekulierender Banken aufh&#228;ngt (und dabei noch den gleichberechtigt angef&#252;hrten Bereich der Kulturgeographie l&#228;ssig unterschl&#228;gt, unter dessen Schirmherrschaft das Projekt eigentlich l&#228;uft), dem sei diese Weltsicht geg&#246;nnt und der mag sich getrost weiterhin seine Ansichten aus schwarz-wei&#223; gef&#228;rbten Baukl&#246;tzchen zusammenstecken. </p>
<p>W&#228;hrend ich munter vor mich hingrinsend die von den nach Linden dr&#228;ngenden multinationalen Unternehmen an mich &#252;berwiesenen Millionen z&#228;hle und dem Baf&#246;g-Amt ein f&#252;r alle Mal ein herzliches Lebewohl entbiete, m&#246;chte ich aber zumindest einige Dinge loswerden, die mir seit ich diesen Artikel geschickt bekommen habe wirklich auf der Seele brennen und ein Ventil suchen.</p>
<p>Mag der Begriff „st&#228;dtisches Quartier“ vielleicht noch in weitem Ma&#223;e dem von Linden als „ausgewachsenes Stadtviertel“  entsprechen, ist der neudeutsch (leider?) etablierte Begriff des „Image“ als subjektiv entstandene Einstellung zu einem Sachverhalt sicherlich nicht als reiner Auswuchs des betriebswirtschaftlichen Marketings zu verstehen. Und mag dem patriotisch motivierten Alt-Lindener auch der Begriff der „Heimat“ eher zusagen als der des emotionslosen Wohnstandortes, so muss doch Erw&#228;hnung finden, dass diese Begriffe sachlogisch einfach nicht synonym sind und in seri&#246;ser Wissenschaft auch nicht so verwendet werden k&#246;nnen. Kurz gesagt: Nicht jeder, der in Linden wohnt, w&#252;rde Linden auch seine Heimat nennen. Und so sch&#246;n Linden auch sein mag, ist es doch vielleicht etwas optimistisch, anzunehmen, dass jeder, der in Linden sein Dach &#252;ber dem Kopf besitzt, hier auch seine Heimat gefunden hat. Diesem Selbstbild der Lindener nachzusp&#252;ren ist &#252;brigens erkl&#228;rtes Ziel der Untersuchung.</p>
<p>Die R&#252;ckschl&#252;sse, die hier aus teilweise borniert (und wie es scheint sogar b&#246;swillig) &#252;berinterpretierten und teilweise einfach falsch verstandenen Begrifflichkeiten kolportiert werden, sind im besten Falle zum Lachen, im schlimmsten Falle haarstr&#228;ubend.</p>
<p>Ich denke, dass Linden von unserem studentischen Projekt profitieren kann und bin sicher, dass diese Untersuchung f&#252;r alle Beteiligten objektiv und fair vonstatten geht. Immerhin sind einige der Involvierten selbst bekennende Lindener oder halten sich zumindest gerne in Faust und co auf. Als rein studentisches Projekt flie&#223;en uns auch sicherlich keine Milliardenbetr&#228;ge zu. (nichtmal ein m&#252;der Hunderter vom Institut, was das betrifft…) W&#252;tender und durch nichts als wild um sich schlagende Polemik untermauerter Bullshit, meine Kommilitonen, Lehrk&#246;rper und ich w&#252;rden damit „alles Lebende verachtend“ gleich neben Dschingis Khan eingereiht den Untergang des Abendlandes (oder wenigstens den Lindens) einl&#228;uten, tangieren jedoch schon wirklich die Grenze zur Frechheit. </p>
<p>Hier kann man wirklich nur noch kopfsch&#252;ttelnd die Worte aufgreifen:</p>
<p>Alle &#196;chtung!</p>
<p>…und zwei Euro in die Wortspielkasse.</p>
<p>Um hier kein falsches Bild entstehen zu lassen m&#246;chte ich auch erw&#228;hnen, dass die Umfrage nach meinen Erfahrungen bisher ausnehmend positiv und neugierig aufgenommen wird, wof&#252;r ich mich im  bereits jetzt herzlich bedanke.</p>
<p>Als Schlusswort m&#246;chte ich den galligen Knut gerne dazu einladen, einen Fragebogen anzuschauen und vielleicht sogar auszuf&#252;llen, um zu einem weniger vorurteilsbeladenem Urteil zu kommen oder einfach in Ruhe ein wenig mehr &#252;ber die Hintergr&#252;nde des Projekts zu erfahren. Mich pers&#246;nlich wird man am kommenden Montag Nachmittag am Lindener Marktplatz antreffen. </p>
<p>Mit besten Gr&#252;&#223;en an alle Lindener da drau&#223;en (und alle, die es werden wollen),<br />
Nicolas</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Elias Schwerdtfegr (beta)</title>
		<link>http://lindenloewe.de/2009/06/04/ich-kotze-in-die-zeitung/#comment-120</link>
		<dc:creator>Elias Schwerdtfegr (beta)</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 20:11:10 +0000</pubDate>
		<guid>http://lindenloewe.de/2009/06/04/ich-kotze-in-die-zeitung/#comment-120</guid>
		<description>&lt;strong&gt;Liest jemand aus hannover-linden&#160;mit?...&lt;/strong&gt;

Liest hier jemand aus hannover-linden mit? Oder aus der umgebung von hannover-linden?
Ja?
Oder vielleicht auch nur jemand, der linden echt gern hat? Der sich wegen der ganz besonderen, einmaligen atmosf&#228;re dort aufh&#228;lt? Der das bunte, kwicklebendige ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Liest jemand aus hannover-linden&nbsp;mit?&#8230;</strong></p>
<p>Liest hier jemand aus hannover-linden mit? Oder aus der umgebung von hannover-linden?<br />
Ja?<br />
Oder vielleicht auch nur jemand, der linden echt gern hat? Der sich wegen der ganz besonderen, einmaligen atmosf&#228;re dort aufh&#228;lt? Der das bunte, kwicklebendige &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: &#187; Der Ausverkauf Lindens wird vom &#187;Lindenspiegel&#171; vorbereitet Nachtwächter-Blah</title>
		<link>http://lindenloewe.de/2009/06/04/ich-kotze-in-die-zeitung/#comment-119</link>
		<dc:creator>&#187; Der Ausverkauf Lindens wird vom &#187;Lindenspiegel&#171; vorbereitet Nachtwächter-Blah</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 19:06:14 +0000</pubDate>
		<guid>http://lindenloewe.de/2009/06/04/ich-kotze-in-die-zeitung/#comment-119</guid>
		<description>[...] &#187;Lindenspiegel&#171; bislang f&#252;r ein ganz brauchbares Bl&#228;ttchen gehalten haben: Ich kotze in die Zeitung. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] &#187;Lindenspiegel&#171; bislang f&#252;r ein ganz brauchbares Bl&#228;ttchen gehalten haben: Ich kotze in die Zeitung. [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kurz verlinkt (46) &#171; Wut!</title>
		<link>http://lindenloewe.de/2009/06/04/ich-kotze-in-die-zeitung/#comment-118</link>
		<dc:creator>Kurz verlinkt (46) &#171; Wut!</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 13:46:57 +0000</pubDate>
		<guid>http://lindenloewe.de/2009/06/04/ich-kotze-in-die-zeitung/#comment-118</guid>
		<description>[...] Kurz verlinkt&#160;(46)  Fast jeder kennt diese als Zeitung getarnten, kostenlosen Bl&#228;tter, die meist w&#246;chentlich in die Briefk&#228;sten gesteckt werden und ein bisschen Journalismus nachahmen, um Reklame unter die Menschen zu bringen. Hinter dieser besonderen Werbeform steht die Einsicht der Werber, dass nur eine weniger intelligenzbegabte Minderheit der Menschen bereit ist, Werbung zu lesen, dass aber fast jeder bereit ist, eine Zeitung zu lesen, wenn man sie ihm gibt, Welche Interessen wirklich hinter diesen Bl&#228;ttern stehen, wird nur sehr selten so richtig deutlich. Manchmal &#8212; vor allem bei lokalen Themen mit direktem Bezug zum Leben der Menschen &#8212; wird es aber so &#252;berdeutlich, dass einem angesichts des geldgeilen und lebensverachtenden Zynismus,.... [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Kurz verlinkt&nbsp;(46)  Fast jeder kennt diese als Zeitung getarnten, kostenlosen Bl&#228;tter, die meist w&#246;chentlich in die Briefk&#228;sten gesteckt werden und ein bisschen Journalismus nachahmen, um Reklame unter die Menschen zu bringen. Hinter dieser besonderen Werbeform steht die Einsicht der Werber, dass nur eine weniger intelligenzbegabte Minderheit der Menschen bereit ist, Werbung zu lesen, dass aber fast jeder bereit ist, eine Zeitung zu lesen, wenn man sie ihm gibt, Welche Interessen wirklich hinter diesen Bl&#228;ttern stehen, wird nur sehr selten so richtig deutlich. Manchmal &#8212; vor allem bei lokalen Themen mit direktem Bezug zum Leben der Menschen &#8212; wird es aber so &#252;berdeutlich, dass einem angesichts des geldgeilen und lebensverachtenden Zynismus,&#8230;. [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
