Unerwünscht Gelinktes

An sich freut sich der Gestalter einer Website ja über jeden Link auf sein Werk. Nicht so unsere kleine Lindener Stadtteilzeitung „Lindenspiegel“ (bewusst nicht verlinkt), denn dort gefällt es den Machern der Website gar nicht, von welchen anderen Orten im Internet diese Website zu erreichen ist. Und deshalb sieht man, wenn man etwa den Link vom Lindener Löwen auf den „Lindenspiegel“ folgt, seit kurzem den folgenden, kleinen Hinweis:

Wegen unerwünschter Verlinkung sind wir auf einen neuen Domainnamen umgezogen…

Wir hoffen, dass es nicht der kleine Link vom Lindener Löwen war, der zur virtuellen Auswanderung in das Vereinigte Königreich geführt hat.

2 Kommentare zu Unerwünscht Gelinktes

  1. Achim Brandau | 31. August 2009, 08:53 Uhr

    Es war nicht der Löwe sondern die lieben Mitbewerber die alzu eifrig auf die Artikel verwiesen haben und dies auch bei anderen Medien gerne tun. Auch da ist dieses nicht so gerne gesehen.
    Aber auf Dauer wird sich die Qualität hoffentlich gegenüber der Quantität durchsetzen. Pressemitteilungen einfach unbearbeiet ins Netz zu stellen ist irgendwie nicht gerade eine publizistische Höchstleistung. Aber vielleicht bin ich da auch nicht ganz Objektiv. Möge sich jeder selbst seine Meinung bilden.

  2. fintenspiegel | 10. September 2009, 20:47 Uhr

    Englische Webadresse als Flucht vor Verlinkungen der Konkurrenz? Und immer, wenn die Konkurrenz die gerade aktuelle Webadresse verlinkt, wird der Lindenspiegel sich wieder eine neue Webadresse zulegen? Wer soll das denn glauben?
    Hat es nicht vielleicht eher damit zu tun, dass der Lindenspiegel-Verlag „argus print media Ltd“ seinen Firmensitz als Limited in Großbritannien (GB) hat und die Website ebenfalls möglichst wenig dem deutschen und mehr dem britischen Rechtssystem unterliegen soll?
    Zumindest war im vorigen Jahr im Impressum der Zeitung die Herausgeber-Adresse noch in Hannover, inzwischen ist diese ebenfalls in London und wie der Verlag ohne Anschrift angegeben.
    Dem Niedersächsischen Pressegesetz entspricht dies jedenfalls nicht:
    „§ 8 Impressum. (1) Auf jedem im Geltungsbereich dieses Gesetzes erscheinenden Druckwerk müssen Name oder Firma und Anschrift des Druckers und des Verlegers genannt sein …“ – nicht nur der Ort ohne Landesangabe (London in GB oder in Kanade?).
    Zumindest scheint das Impressum von Halbjahr zu Halbjahr vollständiger zu werden – inzwischen hat die Zeitung sogar eine ISSN -, was für die Zukunft hoffen lässt, wenn der Lindenspiegel dann noch eine Lindener Stadtteilzeitung sein sollte.

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