Zweieinhalb Jahre später

Wenn man eines über das Ihmezentrum sagen kann, denn doch…

Tristesse: Das Ihmezentrum vor dem Umbau

…dass es heute wesentlich schlimmer, maroder, kaputter aussieht als vor zweieinhalb Jahren, vor dem Beginn der Bauarbeiten. Carlyle ist ausgebüchst, kein Investor mehr da, eine offene Großbaustelle liegt sinnlos an der Ihme herum und lässt die Tristesse dieses Fotos, das ich im Januar 2007 aufnahm, im Vergleich wie eine heile Welt aussehen.

Glückwunsch, Polizeidirektion West…

…dass ihr nicht in die Betonruinen des Ihmezentrums ziehen müsst. Besonders erfreulich finden wir es, dass ihr demnächst jenseits der Fösse im „Stichweh-Leine-Park“ (ist eigentlich neuerdings jede abstoßende Architekturruine ein Park?) seid und somit nicht mehr in Linden. Und ansonsten freuen wir uns schon darauf…

Der Polizeivizepräsident kann daher auch der Sorge entgegentreten, dass die Polizei ihre Präsenz im bevölkerungsreichen Stadtteil Linden vermindern werde. „Das Gegenteil wird der Fall sein“, versichert Langer, der die Inspektion früher selbst geleitet hat. „Wir werden unsere Präsenz in Linden sogar noch erhöhen können. Überdies sind wir in Zukunft ja nur wenige hundert Meter außerhalb Lindens, und der neue Standort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut zu erreichen.“

…dass noch mehr blaue Wagen im Schritttempo an uns vorbeifahren und alles skeptisch beäugen und willkürlich personenkontrollieren, was nach Leben auf den Straßen aussieht — und damit anders als das durchschnittliche Dasein eines Polizeibeamten. ;-)