Zu klobig!

Denn worum geht es bei dem Millionenprojekt eigentlich? Die Straßenbahnlinie muss mit neuen Hochbahnsteigen barrierefrei gemacht werden, was direkt vor dem Bahnhof aber wegen der klobigen Ausmaße dieses Bahnsteigtyps nicht erwünscht ist. Deshalb soll die Trasse hinter den Bahnhof geführt werden.

Dass Hochbahnsteige „zu klobig“ für den recht weiträumigen Platz vorm hannöverschen Hauptbahnhof sind, bedeutet aber noch lange nicht, dass sie auch „zu klobig“ für die relative Enge der Limmerstraße wären? Ich verstehe…

Wir in Linden… vergessen nicht

Wir in Linden. Straßenfest. Linden-Park, Ihmeplatz

Um den Flyer aus dem Sommer 2008 bequem lesen zu können, einmal auf das Vorschaubild klicken. Danach bitte noch einmal die Blumenauer Straße langgehen und genau anschauen, was Carlyle hinterlassen hat. Dabei wird sichtbar und fühlbar, was herauskommt, wenn man den Lebensraum von Menschen nach ausschließlich kommerziellen Interessen gestaltet. Das hilft beim Verstehen der heutigen Vorgänge.

Limmer98 im Internet ohne Rückkanal

Die eifrigen (und aus meiner Sicht in diesem Ziel durchaus lobenswerten) Gegner der weiteren Gentrifizierung Lindens und Erkämpfer von Freiräumen in einem Haus, das gerade freigeräumt wurde, betreiben — wie sicherlich viele schon bemerkt haben — für ihre Kommunikation auch ein Blog. Dort lassen sich tagesaktuell die Aufrufe und Aktionen nachlesen, was für Interessierte ausgesprochen nützlich ist, wenn sie sich nicht vom zuweilen schwer verdaulichen Duktus der dort gepflegten Sprache abschrecken lassen. Wer Näheres über vergangene und kommende Aktionen und Stellungnahmen erfahren möchte, sollte dort regelmäßig vorbeischauen…

So weit, so gut.

Aber wie so oft… ist alles nicht nur gut.

Wie in beinahe jedem Blog gibt es dort auch eine Kommentarfunktion. Diese tut so, als sei sie dafür da, dass andere Menschen Anmerkungen zu den Veröffentlichungen machen können. Das ist aber leider nicht der Fall, ganz im Gegenteil, es ist mehrfach zu hören, dass (wohlwollende, nicht pöbelig formulierte) kritische Anmerkungen auch nach mehreren Tagen nicht freigeschaltet werden. Angesichts der aktiven Nutzung des Blogs als Publikationsplattform entsteht nicht der Eindruck, dass es sich um eine Überarbeitung der Menschen handelt, die dieses Blog technisch und inhaltlich verwalten, sondern um Absicht und Methode. Interessanterweise lässt sich gleichzeitig beobachten, dass eine eher substanzlos vorgetragene Kritik zuweilen freigeschaltet wird, weil sie offenbar besser dazu geeignet ist, die Selbstdarstellung der Betreiber zu fördern.

Genossen! Brüder! Schwestern!

Ob so etwas zu den Mitteln gehört, sich in Linden Sympathie zu erwerben, gehört zu den Fragen, die ihr euch einmal in aller Ruhe selbst beantworten solltet. Zumindest mich erinnert ein solches Muster in der Kommunikation überdeutlich an diejenigen Zustände, von denen ihr doch jederzeit sagen würdet, dass sie überwunden werden müssen — und wenn wir in Linden Heuchelei wollen, nun, da haben wir wirklich schon übergroße Auswahl.

Wer jedoch aus Linden mit seinen kritischen Anmerkungen zu den Verlautbarungen des Kollektivs Limmer 98 nicht durchgekommen ist (bitte gebt den Leuten immer ein oder zwei Tage Zeit, die machen das auch nicht professionell), fühle sich dazu eingeladen, seine Anmerkungen hier im Löwen als Kommentar zu diesem Text zu veröffentlichen. Damit der Kontext für andere Leser nicht verloren geht, seit dabei bitte so freundlich, die Internet-Adresse des kommentierten Textes aus der Adressleiste des Browsers zu kopieren und in eurem Kommentar einzufügen.

Wir löschen hier beim Löwen nur Aufrufe zu eindeutig kriminellen Handlungen, Anstachelungen zum Rassenhass und offene Menschenverachtung… und natürlich löschen wir hirnlose Reklame, denn wir sind keine Litfaßsäule. Aber Letzteres betrachten wir auch nicht als Mitteilung eines Menschen.

Kriminalprävention im Städtebau

An dieses EU-Projekt zur „Kriminalprävention im Städtebau“, das im Februar von Kriminalhauptkommisar Dirk Behrmann und Dipl.-Ing. Anke Schröder präsentiert wurde, kann sich wohl mancher noch erinnern. Wer wissen möchte, was dieser kryptische Herrschaftsblah bedeutet, der uns Lindenern zum Hohn auch noch als ein „PluS“ verkauft wird, sollte einmal einen Blick in das Gentrification-Blog werfen:

Die Polizei Hamburg beteiligt sich nach eigenem Bekunden seit mehreren Jahren „strukturiert“ und „regelhaft“ an der Stadtplanung in Hamburg. Aus kriminalpräventiven Gründen ist sie offenbar an einer Ausräumung von Bäumen, Sträuchern und Hecken aus dem öffentlichen Raum interessiert. Der seit einigen Jahren unbemerkt durchgeführte Einsatz von fliegenden Überwachungs-Drohnen in Hamburg könnte diese Bestrebungen zur „Entlaubung“ der Stadt noch verstärken.[…]

Mit der städtebaulichen Prävention werden verantwortlichen Stadtplanern und Architekten der Kommunen und der freien Wirtschaft Empfehlungen und Vorschläge der Polizei zu geeigneten Präventionsmaßnahmen unterbreitet.

Bitte auch den Links im Gentrification-Blog folgen — und besser eine Speitüte bereit legen.

Kann man sich gar nicht ausdenken

Sponsor für das Projekt Ihme Gallery ist der Insolvenzverwalter des Ihmezentrums

Sponsor für das Projekt „Ihme Gallery“ (besonders lobende Erwähnung des Freundeskreises Sprachpansch für die Kombination des deutschen Namens eines Fließgewässers mit dem unnötigen englischen Wort für einen Ort der Zurschaustellung von Bildern) ist also der Insolvenzverwalter des Ihmezentrums…

Quelle des Screenshots: Hannover Liebe (mit Deppen Leer Zeichen, sehr zur Heiterkeit des Freundeskreises Sprachpansch), ein Projekt der Landeshauptstadt Hannover.

Solidarisches Geschwätz

Die Ankündungung des Vortrages und der Diskussion „Solidarische Ökonomie“ von attac Hannover klang ja interessant. Da musste man doch einfach mal hin, so als Betroffner der Abzock-Ökonomie, die jetzt läuft. Klang ja fast, als wenn es mich beteffen würde.

Klang aber nur so.

Eine „hübsche“ kleine Runde war es in der Warenannahme. Etwa fünfzehn Angehörige der sichtbar etwas gehobenen und besser verdienenden Schicht saßen dort, um den tollen Worten zu lauschen. Der Typ an der Bütt (René Rehwagen) sprach leise und ohne Mikrofon, manchmal kaum verständlich, während er geübt seine Powerpoint-Blätter an die Wand klatschen ließ, damit man auch gleich sieht, dass er nix zu sagen hat. Dieses hochlächerliche Bühnenbild wurde ergänzt durch einen durchgestylten Schicki-Micki-Punk aus den geilen Träumen der Sozialpädagogik. (Hey komm, sorry Alter, aber annem richtigen Punk kann sich jeder räudige Köter schrubben.)

Ich kämpfte gegen meinen Brechreiz und setzte mich einfach dazu, um zu hören, was die mir sagen wollten. Kann ja sein, dass die es nicht mehr besser können.

Aber die hatten mir nix zu sagen. Die labertern einen Scheiß in den Raum, den ich aus Glotze und aus der Dreckspresse zu gut kenne. Diese ganze menschenverachtende, pseudogebildete, hochtrabende, nicht fühlbare, mit unnützen Blah- und Fremdwörtern widerlich gemachte Sprache. Für wen sprechen die eigentlich? Für Zuhörer jedenfalls nicht, außer vielleicht für grüne Lehrer, lifestylegeile Sozialpädagogen, säuselnde Esolinke und andere Sektierer. Die sagen nur sich selbst was. Und dann wundern sie sich, dass so wenig Leute da sind. Ich kanns verstehn, ich war da. Und wenn ich Bullshit hören will, kann ich auch die Glotze anmachen.

Aba wat rech ik mich auf, ey?! Ich beschreibs mal n bisschen.

Ich kann ja verstehen, dass ihnen kein besseres Wort als „Solidarische Ökonomie“ eingefallen ist. So ein Thema muss ja kurz und griffig klingen, und doch einen Eindruck geben. Ich hab hinterher n paar Stunden mit meinem Herzchen drüber nachgedacht, wie man das besser hätte nennen können, und uns ist auch nix eingefallen. Aber dass wir schon vom Wort „Ökonomie“ einen Kackreiz kriegen, das ist dem täglichen Gelaber aus den Medien gedankt. Es ist der Begriff der Herrschenden und Ausbeuter. Die reden nicht vom „Wirtschaften“, weil das konkret ist und sofort verstanden wird, von jeder Hartz-IV-Hausfrau, die sich durch ihr stinkendes Scheißleben quält, verstanden wird. Sind halt „begrenzte Ressourcen“, die paarhundert Euronen, für die man den Bückling beim Elendsamt machen muss, und die muss man sich einteilen. Und wenn die Katze mal zum Tierarzt muss oder man Pillen für seinen schmerzjauchigen Rücken braucht am Zwanzigsten, denn ist eben nicht, wenn man nicht gut gewirtschaftet hat. Das versteht jeder — bis auf ein paar Fäkalmaden. Wenn ihr für mich sprechen wollt, denn labert gefälligst nicht wie die, die mir jeden Tag in die Fresse schlagen. Nee, um Wirtschaften gehts nicht, wenn einer von „Ökonomie“ quasselt, da gehts um Abzocken, Ausbeuten, und sich die Taschen mit Zaster vollstopfen, während die Menschen in der Scheiße hängen.

Oh, jetzt reg ich mich ja schon wieder auf. Aber es ist auch zum Aufregen, wenn andere für mich denken wolln und dabei genau so labern wie die anderen Anderen, die für mich denken wolln. Der Titel ist da nur ein Beispiel, der ganze Vortrag triefte von dieser Sprache. Mal n paar Beispiele gefälligst? Gern doch. Weißste, Arbeit haben die genauso als Zentrum des Lebens verstanden wie die Nazisäule am Maschsee. Die mit „Wille zum Aufbau gab werkfrohen Händen den Segen der Arbeit“. Ja, das hier. Ist ja eingentlich ne tolle Zeit, in der wir leben. Endlich haben wir Maschinen, die für uns arbeiten, und immer mehr. Die Arbeit geht aus, Halleluja! Das ist die so genannte „Krise“, aber das hat da keiner gesehen. Und wer im Kampf um sein Scheißüberleben keine Maloche mehr findet, weil niemand mehr sein Wuppen bezahlen will, der ist am Arsch. Diese Denke, dass Arbeit was tolles ist, kann eigentlich nur einer haben, der niemals diese Scheiße gefressen hat, also so ein linker Spießer. (Klick mal, Spießer, mehr will ich dazu echt nich mehr sagn! Das Ende des Theaters war aba schon n bisschen wies Ende vom Video…)

Ich hatte es hier ja nicht mit nem Verein zu tun, der sich um mein Drecksleben schert. Aber Ziele ham se. Die „Produkte der Arbeit“, die solln nicht nur „nützlich“ (!) und „umweltfreundlich“ sein, sondern auch die „Länder der dritten Welt nicht ausbeuten“. An diesem Wesen soll die Welt genesen. N paar kleinere Ziele, zum Beispiel uns „unbrauchbares Menschenmaterial“ ein einigermaßen erträgliches Leben zu ermöglichen, wär ja auch mal ganz nett. Aber das interessiert euch ja nicht, ihr unterhaltet euch lieber ne gefühlte Viertelstunde darüber, wie toll es ist, irgendwelche „Fair Trade“-T-Shirts zu kaufen. Und ist ja auch nich so teuer, nur n kleines bisschen teurer als beim Edeka. Geld hat man. Bei euch. Und wer bei Aldi kauft, ist ein Geizhals. Weil Armut ist Geiz, ist Gier, ist Böse. Und das gibts nicht, pfuiteufel, husch weg damit. Solidarisch is das, ne?!

Und dann wunderter euch, dass kein Arbeitsloser bei euch vorbei kommt. Hey Mann, Hirnstümmel, geh mal auffe Limma, vorm Edeka, nich rein, und red da mal mit dem Herz der Straße. Und dann sülz die voll mit deiner idiotischen Mischung aus Griechisch, Latein und Englisch, und dann frag dich ma, warum sich lieber einen runterholt als dir zuzuhörn! Komm denen mal mit deinen „Transition Towns“, deinem „Homo Cooperativus“ oder deinem „Ökolandbau“. Na, dämmerts? Geht n bisschen Osram in der Wüste deiner Hirntafel an? Wie, imma noch nich? Na, deshalb bleibt ihr halt unter euch. Idioten. Schön in euerm Schulterklopf und verbalen Onanierzirkel träumt ihr euren feuchten Träume von der Rettung der Welt durch Ökotomaten und „Fair Trade“. Das heißt auf Deutsch übrigens „gerechter Handel“. Versteht man doch gleich viel besser. Na, du vielleicht nicht.

Ich wollt, dass ich tausend Münder hätte, dass ich ohne Ende kotzen könnte! Eine Politsekte aus Schwafel und Esonebelrauch erbaut sich in irrer eigenen Wichteligkeit, während die Stadt brennt. Und, wie bewertet ihr das? Wie blubbert ihr euch das zurecht, dass euch keiner hören will. Na, habt ihr doch selbst gesagt. Eure total tolle „Solidarische (spuck!) Ökonomie“ scheitert daran, dass sich „der Mensch beim Wirtschaften selbst im Weg steht“. Toll! Ich erklär da jetzt jeder Realschulabgängerin, die in ihrem Scheißpraktikum als würdelose, billige Kraft ausgebeutet wird und zusehen muss, wo sie bleibt. Jahrelang. Aber is schon toll, dass ihr auch gemerkt habt, dass son Mensch ne Seele hat. Und so habters dann genannt, „steht sich beim Wirtschaften selbst im Weg“. Ihr labert nur für euch selbst, und die Welt, die euch umgibt, ist euch scheißegal. Nein, nicht die in Lateinamerika. Die vor der Tür. Und die Menschen erst recht. Deshalb kommt keiner. Oder geht nach dreißig Minuten und schüttelt draußen den Kopf. Wir finden das nicht so pralle, wenn andere „für uns denken“ und dabei auf uns scheißen. Da kommt ihr zusammen, bleibt unter euch, labert, geht auseinander, nichts bleibt. Bis auf Kopfschmerzen, wenn euch mal einer zurhört, der noch nicht in eurer Sekte ist.

Aber immerhin, es gab interessante Gespräche. Hinterher. Vor der Tür, wo Raum war für das, was drinnen erstickte. Das kenne ich. Das kenne ich von evangelikalen christlichen Gemeinschaften, da wird man auch vor der Tür interessiert vollgesäuselt, wenn man sich darein verirrt hat. Und wird „ernst genommen“, so zum Schein — als ob der Schein das Bewusstsein bestimmt. So als Instant-Ablass, für das gute Gefühl, selbstgerecht zu sein. Kann man auch solidarisch nennen. Und dieses „kommt doch wieder“, diese Intensität, die „Freundlichkeit“ gegenüber so einem, Mann, ich kenns so gut, dass ich schon wieder kotzen will. Damit fängt man nur Idioten ohne Lebenserfahrung. Passt ja. Ne Sekte seid ihr, mit obskuren Heilsversprechern, mit Kunstsprache, ein kleiner elitärer Zirkel, einfach nur lächerlich.

Tschüss.

Aufstehn! Und dann in die Stadt gehn`!

Weshalb? Warum? Wieso? Wann und Wo?

Die hannoverschen Studenten haben schon etwas getan; sie haben es Zensursula (U. von der Leyen) vor einigen Tagen bei einer Rede in der Uni Hannover gezeigt, was sie von deren vermeintlich hilfreicher Idee hält.

Auch die Petition gegen Internetzensur wurde extrem erfolgreich — von über 130.000 Menschen — via Internet gezeichnet. Damit gehört diese Petition zur meistgezeichneten in der Geschichte der Bundesrepublik — und schon damit wird  ein sehr deutliches Zeichen gegen den Vorstoß der Netzzensur in Deutschland gesetzt werden.

Doch obwohl auch die Mehrzahl der Sachverständigen schwere Bedenken gegen die, von Bundesfamilienministerin  von der Leyen mit Nachdruck vorangetriebene Initiative zur Blockade kinderpornographischer Webseiten vorbringt, soll dieses Gesetz nun auf den Weg gebracht werden.

Wer betreibt hier denn gerade Kindesmißbrauch? Ist im Wahlkampf  alles erlaubt — über bitterste Lügen hinweg? Doch diese nach Macht strebende Politikerin will ein Gesetz, welches keinem Opfer — mehr — nützt, geschweige denn Täter in irgend einer Weise verfolgt. Es birgt vielmehr weitere Möglichkeiten des „Fortschritts“ in eine Überwachungs- und Unterdrückungskultur. Wir sind für eine kritische Auseinandersetzung bevor solch wichtige Entscheidungen getroffen werden — Frau von der Leyen mißbraucht und ignoriert ignorant auch die öffentliche Meinung!

Das „Aktionsbündnis Hannover gegen Internetzensur“ organisiert aus diesem Anlass am Samstag, 20. Juni 2009, eine Demonstration unter dem Motto „Löschen statt Sperren — Stoppt die Zensur“ in Hannover. Kundgebungen erfolgen auf dem Platz der Weltausstellung = Osterstrasse/Karmaschstrasse ab 12:00h.

Weitere Informationen sind zu finden unter www.LoeschenstattSperren.de

Quelle: Ihme-Bote

Braune Demo am 1. Mai bleibt verboten

Nur, um es an dieser Stelle rechtzeitig mitgeteilt zu haben: Die rechtsradikale Demonstration zum 1. Mai in Hannover bleibt verboten.

Der 11. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts hat mit Beschluss vom 27. April 2009 — 11 ME 225/09 — die Beschwerde gegen den Eilbeschluss des Verwaltungsgerichts Hannover vom 17. April 2009 — 10 B 1485/09 — zu der am kommenden Maifeiertag in Hannover unter dem Motto “Schluss mit Verarmung, Überfremdung und Meinungsdiktatur — nationaler Sozialismus jetzt!!!” geplanten Demonstration zurückgewiesen. Der Senat teilt im Eilverfahren die Auffassung des Verwaltungsgerichts, dass sich die Verbotsverfügung der Polizeidirektion Hannover als offensichtlich rechtmäßig darstellt und an ihrer sofortigen Vollziehung ein besonderes öffentliches Interesse besteht.

Entspanntes Feiern am 1. Mai ganz ohne jeden „nationalen Sozialismus“ wünscht euch allen der mauzende Löwe aus Linden.

Aktueller Nachtrag: Die Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht ist ebenfalls gescheitert.